Der Einfluss der Online Reputation im Web 2.0

Es gibt verschiedenste Artikel zum Thema Online Reputation und Reputationsmanagement. Auch mich hat dieses Thema gern immer wieder beschäftigt. Der Begriff der Online Reputation ist groß mit Auswirkungen in viele Ecken des alltäglichen Lebens. Nicht nur die berufliche Karriere kann durch das eigene Online Image beeinflusst werden auch der Erfolg der Firma hängt davon ab. Am Donnerstag wurde hierzu ein sehr interessanter Artikel speziell für Gründer und StartUps auf gründerszene.de veröffentlicht.

Dieser macht ein weiteres Mal klar, wie wichtig es ist, sich seiner Erscheinung im Internet tagtäglich bewusst zu sein. Nicht nur die Firma zählt, auch die Mitarbeiter sind wichtig – allen voran natürlich die Gründer selbst. Finden sich hier negative Einträge in Foren oder Blogs, kann dies auch das Image schädigen. Negative Aussagen sind zudem nur schwer wieder zu beseitigen. Auch wenn die ersten 30 Einträge frei von solchen Meinungsäußerungen sind, in den hinteren Suchergebnissen tauchen sie dennoch auf. Der beste Weg findet sich also in der Prävention. Es muss von Anfang an klar sein, welches Bild man im Internet wie auch gegenüber den Kunden hinterlassen möchte. Längst sind dies nicht mehr zwei verschiedene Baustellen. Das Bild hat sich on- wie offline zu einem Gesamtbild verbunden wobei das Online Image den höheren Stellenwert einnimmt.

Ein potentieller Kunde kann von einem Angebot aus der Tageszeitung erfahren, wird dann jedoch im Internet nach dem Anbieter suchen. Bevor ein Produkt heute tatsächlich gekauft wird, werden die Meinungen der anderen Käufer gesucht und bewertet. Von diesen hängt der tatsächliche Kauf zu einem nicht gerade geringen Teil ab.

Die Entwicklung geht inzwischen jedoch noch weiter. Bei der Vergabe einer Position im Unternehmen schauen sich die meisten Personaler heute die Ergebnisse der Online Suche zum Bewerber an. Aber auch ein potentieller Bewerber sucht im Vorfeld nach der jeweiligen Firma. Tauchen hier negative Aussagen in Blogs oder Foren zum Unternehmen auf, kann dies unter Umständen den optimalen Bewerber für die Position abschrecken.

Es reicht daher meiner Meinung nach nicht mehr aus nur die eigenen Namen und die der Gründer – allenfalls noch die der Mitarbeiter – in den Suchmaschinen und über Google Alerts zu verfolgen. Das Image sollte aus den verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Die Anfragen bei Google müssen also vielfältig sein und die verschiedenen Blickwinkel möglichst genau bedenken. Erst dann kann das Bild des Unternehmens in seiner runden Form dargestellt werden.

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